Zum Hauptinhalt springen
Unsere Methodik

Erst den Prozess.
Dann die Automatisierung.

Die meisten Automatisierungen scheitern nicht an der Technik — sondern daran, dass ein kaputter Ablauf am Ende nur schneller kaputt läuft. Wir bauen den Prozess deshalb erst um. Automatisiert wird, was übrig bleibt.

Showcases ansehen5 Minuten · sofortiges Ergebnis
So lesen wir einen Ablauf
Anfrage
Prüfen
Doppelt erfassen
Rückfragen
Freigabe
Übertragen
Abschluss
automatisiert
gestrichen bleibt

Drei Schritte fallen weg, bevor überhaupt ein Tool ins Spiel kommt. Erst der schlankere Ablauf wird automatisiert — nicht der alte Umweg.

Klartext

Wir reparieren Abläufe. Wir erfinden sie nicht neu.

Schritte streichen, Logik umbauen, Medienbrüche schließen, Tools verbinden — am bestehenden Prozess.

Was wir nicht tun: Ihr Geschäftsmodell auf der grünen Wiese neu denken. Wir setzen an dem an, was schon läuft.

Drei Arten von Prozessen — drei Prioritäten

Nicht jeder Ablauf verdient als Erstes Aufmerksamkeit. Diese Einteilung zeigt, wo Automatisierung am meisten bringt.

Kernprozesse

Direkt wertschöpfend — hier verdient das Unternehmen sein Geld.

Typische Beispiele

  • Verkauf & Vertrieb
  • Produktion & Leistungserbringung
  • Kundenservice & Support
  • Produktentwicklung

Höchste Priorität: größter Hebel, größte Sichtbarkeit

Unterstützende Prozesse

Halten den Laden am Laufen, ohne selbst Umsatz zu machen.

Typische Beispiele

  • HR & Recruiting
  • Buchhaltung & Finanzen
  • IT-Support
  • Facility Management

Hohe, schnell sichtbare Effizienzgewinne

Steuernde Prozesse

Strategisch und regulatorisch wichtig — aber selten reine Routine.

Typische Beispiele

  • Strategie & Planung
  • Qualitätsmanagement
  • Compliance & Governance
  • Change Management

Selektiv automatisieren, mit Augenmaß

Selbsttest

Wie automatisierungsreif ist Ihr Prozess?

5 Minuten · sofortiges Ergebnis · konkrete nächste Schritte

Reifegrad-Einschätzung
ROI-Tendenz
Priorisierung

Selbst prüfen

Sechs Kriterien, die über Automatisierung entscheiden

Bewerten Sie einen Ihrer Abläufe entlang der sechs Kriterien. Das Ergebnis ist keine Diagnose — es zeigt Ihnen in dreißig Sekunden, ob sich ein genauerer Blick lohnt.

  1. 01

    Häufigkeit

    Wie oft läuft der Prozess?

    Häufigkeit
  2. 02

    Volumen

    Wie viele Vorgänge pro Durchlauf?

    Volumen
  3. 03

    Zeitaufwand

    Wie lange dauert ein Durchlauf von Hand?

    Zeitaufwand
  4. 04

    Fehleranfälligkeit

    Wo schleichen sich Fehler ein?

    Fehleranfälligkeit
  5. 05

    ROI-Potenzial

    Steht die Ersparnis im Verhältnis zum Aufwand?

    ROI-Potenzial
  6. 06

    Standardisierung

    Folgt der Ablauf klaren Regeln?

    Standardisierung
0von 12 Punkte

Wählen Sie zu jedem Kriterium die Antwort, die Ihrem Ablauf am nächsten kommt.

Jetzt die vollständige Engpassdiagnose

5 Minuten · Reifegrad-Score · konkrete nächste Schritte

In fünf Schritten zur Automatisierung, die hält

Die Reihenfolge ist kein Zufall. Schritt 3 ist der, den die meisten überspringen — und genau deshalb scheitern ihre Projekte.

01

Ist-Analyse

Den Ablauf vollständig sichtbar machen — so, wie er heute wirklich läuft, nicht wie er im Handbuch steht.

  • Process Mapping
  • Beteiligte und Übergaben benennen
  • Zeiten ehrlich erfassen
02

Engpässe finden

Dorthin schauen, wo es klemmt, wartet und hakt — das sind die Stellen, die wirklich Geld kosten.

  • Wo bleibt Arbeit liegen?
  • Wartezeiten und Schleifen
  • Wiederkehrende Fehlerquellen
03

Umbauen

Den Prozess verbessern, BEVOR auch nur eine Zeile automatisiert wird. Das ist der Kern unserer Arbeit — und der Schritt, der am häufigsten übersprungen wird.

  • Überflüssige Schritte streichen
  • Parallel statt nacheinander
  • Regeln und Formate vereinheitlichen
04

Automatisierungs-Potenzial

Erst jetzt die Frage: Was kann die Maschine zuverlässig übernehmen — und was bleibt bewusst beim Menschen?

  • Regelbasierte Aufgaben
  • Datenübertragungen ohne Urteil
  • Berechnungen und Prüfungen
05

Priorisieren

Mit dem anfangen, was schnell wirkt — den Rest planvoll hinterher, statt alles auf einmal zu wollen.

  • Wirkung gegen Aufwand
  • ROI grob schätzen
  • Roadmap aufstellen

Was zuerst? Die Priorisierungs-Matrix

Wirkung gegen Aufwand — so entscheidet sich, was zuerst drankommt.

Quick Wins

Viel Wirkung, wenig Aufwand

  • Hier anfangen
  • Schneller ROI
  • Schafft Rückenwind

Strategische Projekte

Viel Wirkung, viel Aufwand

  • Sorgfältig planen
  • Längerer Atem nötig
  • Größter Wert

Kann warten

Wenig Wirkung, wenig Aufwand

  • Ins Backlog
  • Nice-to-have
  • Wenn Zeit bleibt

Finger weg

Wenig Wirkung, viel Aufwand

  • Lohnt sich nicht
  • Bindet Ressourcen
  • Lieber Alternative suchen

Aus Erfahrung: Do's und Don'ts

Was Automatisierungsprojekte gelingen lässt — und was sie reihenweise scheitern lässt.

Das funktioniert

  • Erst den Prozess umbauen, dann automatisieren
  • Mit einfachen, häufigen Abläufen starten
  • Die Menschen einbeziehen, die den Prozess täglich machen
  • Den Ist-Zustand sauber dokumentieren
  • Vorher festlegen, woran man Erfolg misst
  • Klein pilotieren, bevor man ausrollt

Das geht schief

  • Einen kaputten Prozess 1:1 automatisieren
  • Ohne Analyse direkt ins Tool springen
  • Alles auf einmal angehen wollen
  • Skalierung und Wartung ignorieren
  • Das Team vor vollendete Tatsachen stellen
  • Datenschutz und Compliance zu spät bedenken

Reifegrad: Ist der Prozess überhaupt bereit?

Automatisierung setzt einen stabilen Ablauf voraus. Diese fünf Stufen zeigen, wo Ihr Prozess steht.

1

Ad-hoc

Läuft jedes Mal anders, keine festen Regeln.

2

Definiert

Der Ablauf ist beschrieben, aber nicht durchgesetzt.

3

Standardisiert

Wird konsistent gleich ausgeführt.

4

Gemessen

Kennzahlen werden erfasst und beobachtet.

5

Optimiert

Wird laufend verbessert.

Faustregel: Automatisieren ab Reifegrad 3 — vorher lohnt sich das Umbauen mehr.

Wo klemmt es bei Ihnen am meisten?

In der kostenlosen Engpassdiagnose finden wir den Prozess mit dem größten Hebel — und sagen ehrlich, was sich lohnt und was nicht. Umgesetzt wird mit n8n, Make.com oder dem, was zu Ihrer Datenlage passt.