Zapier ist das bekannteste Automatisierungstool weltweit -- aber die Preisstruktur sorgt regelmässig für Verwirrung. Was kostet Zapier wirklich? Welcher Plan passt zu welchem Unternehmen? Und wo lauern versteckte Kosten? In diesem Artikel schlüsseln wir die Zapier Preise 2026 im Detail auf, rechnen fünf konkrete Praxisbeispiele durch und zeigen Ihnen, wie Sie unnötige Kosten vermeiden.
Wenn Sie Zapier direkt mit Alternativen vergleichen möchten, empfehlen wir unseren Make.com vs Zapier Kostenvergleich oder den umfassenden Zapier vs Make.com vs n8n Vergleich.
Zapier Preismodell: So funktioniert die Abrechnung
Bevor Sie sich für einen Plan entscheiden, müssen Sie Zapier's Abrechnungslogik verstehen -- denn sie bestimmt massgeblich, wie viel Sie am Ende zahlen.
Was ist ein Task?
Die zentrale Abrechnungseinheit bei Zapier ist der Task. Ein Task wird verbraucht, wenn eine Aktion in einem Zap (Workflow) erfolgreich ausgeführt wird. Der Trigger -- also der Auslöser des Workflows -- zählt nicht als Task.
Beispiel: Ein Zap mit 1 Trigger und 3 Aktionen verbraucht pro Ausführung 3 Tasks.
Was zählt als Task und was nicht?
| Zählt als Task | Zählt nicht als Task |
|---|---|
| Jede ausgeführte Aktion | Der Trigger (Auslöser) |
| Filter-Aktionen, die Daten durchlassen | Filter, die Daten blockieren |
| Formatter-Schritte | Polling-Trigger, die nichts finden |
| Paths (jeder aktive Pfad) | Deaktivierte Zaps |
| Webhooks (ausgehend) | Fehlgeschlagene Aktionen (teilweise) |
Wichtig: Bei Multi-Step-Zaps summieren sich die Tasks schnell. Ein 10-Schritte-Workflow verbraucht pro Ausführung bis zu 9 Tasks. Wer das nicht einkalkuliert, überschreitet sein Task-Kontingent deutlich schneller als erwartet.
Wie werden Tasks abgerechnet?
Zapier gibt Ihnen ein monatliches Task-Kontingent. Verbrauchte Tasks werden nicht auf den nächsten Monat übertragen. Wenn Sie Ihr Limit erreichen, werden entweder:
- Ihre Zaps pausiert (im Free-Plan), oder
- zusätzliche Tasks automatisch berechnet (in bezahlten Plänen, sogenannte Overage-Kosten).
Alle Zapier Pläne 2026 im Überblick
Zapier hat die Tarifstruktur vereinfacht: Es gibt Free, Professional, Team und Enterprise -- einen separaten Starter-Plan gibt es nicht mehr. Professional und Team werden über einen Task-Slider abgerechnet: Sie stellen das monatliche Task-Volumen ein, der Preis folgt. Alle Preise unten in US-Dollar (so weist Zapier sie aus) und für jährliche Abrechnung; bei monatlicher Zahlung liegen die Kosten rund 50 % höher -- die Jahreszahlung ist entsprechend rund 33 % günstiger.
| Plan | Preis/Monat (jährlich) | Preis/Monat (monatlich) | Tasks/Monat | Zaps | Nutzer | Multi-Step | Premium Apps |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Free | 0 $ | 0 $ | 100 | 5 | 1 | Nein | Nein |
| Professional | ab 19,99 $ | ab 29,99 $ | ab 750 (Slider bis 2 Mio.) | Unbegrenzt | 1 | Ja | Ja |
| Team | ab 69 $ | ab 103,50 $ | ab 2.000 (Slider) | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Ja | Ja |
| Enterprise | Auf Anfrage | Auf Anfrage | Individuell | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Ja | Ja |
Stand: August 2026. Anbieterpreise ändern sich — prüfen Sie die aktuellen Konditionen beim Anbieter.
So läuft der Task-Slider preislich ab (jährliche Abrechnung):
| Tasks/Monat | Professional | Team |
|---|---|---|
| 750 | 19,99 $ | -- |
| 2.000 | 49 $ | 69 $ |
| 10.000 | ca. 129 $ | -- |
| 100.000 | 489 $ | 599 $ |
Free-Plan: Zum Testen geeignet
Der kostenlose Plan bietet 100 Tasks pro Monat und maximal 5 Zaps. Die grösste Einschränkung: Sie können nur 2-Step-Zaps erstellen (1 Trigger + 1 Aktion). Für echte Geschäftsprozesse reicht das selten aus, zum Testen ist der Plan aber ideal.
Professional-Plan (ab 19,99 $/Monat)
Der Einstieg in die bezahlte Nutzung -- und gleichzeitig der Plan für wachsende Unternehmen, denn er deckt über den Slider alles von 750 bis 2 Millionen Tasks ab. Auf der kleinsten Stufe (750 Tasks, 19,99 $/Monat) bekommen Sie bereits unbegrenzte Zaps, Multi-Step-Workflows, Filter, Formatter und Premium-App-Integrationen. Auf 2.000 Tasks kostet der Plan 49 $/Monat, auf 10.000 Tasks rund 129 $/Monat, auf 100.000 Tasks 489 $/Monat. Erweiterte Funktionen wie Paths (bedingte Verzweigungen), Custom Webhooks und Auto-Replay sind enthalten.
Team-Plan (ab 69 $/Monat, unbegrenzte Nutzer)
Für Teams, die gemeinsam an Zaps arbeiten. Wichtig und oft falsch dargestellt: Team wird nicht pro Nutzer abgerechnet. Es ist ein pauschaler Planpreis mit unbegrenzt vielen Nutzern -- ob zwei oder zwanzig Kolleginnen und Kollegen im Workspace arbeiten, ändert am Preis nichts. Der Preistreiber ist allein das Task-Volumen: ab 69 $/Monat bei 2.000 Tasks, 599 $/Monat bei 100.000 Tasks. Dafür erhalten Sie einen Shared Workspace, gemeinsame Konnektoren und rollenbasierte Zugriffsrechte.
Enterprise-Plan (individuell)
Für große Organisationen mit individuellen Anforderungen. SSO, erweiterte Admin-Controls, SAML-Authentifizierung, dedizierter Support und Custom-Task-Volumina sind inklusive. Der Preis wird individuell verhandelt.
Zusätzliche Tasks nachkaufen
Der übliche Weg bei Zapier ist nicht der Nachkauf, sondern der Task-Slider: Sie stellen Professional oder Team einfach auf die nächsthöhere Stufe. Wer trotzdem punktuell nachkaufen oder mit Overage rechnen muss, sollte grob mit diesen Größenordnungen kalkulieren:
| Zusätzliche Tasks | Ungefährer Preis |
|---|---|
| 1.000 Tasks | ~25-30€ |
| 5.000 Tasks | ~100-120€ |
| 10.000 Tasks | ~180-220€ |
| 25.000 Tasks | ~400-450€ |
Die exakten Preise hängen von Ihrem aktuellen Plan und Ihrem Verhandlungsgeschick ab. Generell gilt: Je mehr Tasks Sie kaufen, desto günstiger wird der Einzelpreis.
Versteckte Kosten bei Zapier
Die Preistabelle zeigt nur die Oberfläche. In der Praxis gibt es mehrere Kostenfallen, die Sie kennen sollten.
1. Task-Explosion bei Multi-Step-Zaps
Das grösste Kostenproblem bei Zapier: Multi-Step-Workflows verbrauchen exponentiell mehr Tasks. Ein konkretes Beispiel:
Workflow "Neue Bestellung verarbeiten":
- Trigger: Neue Bestellung in Shopify (0 Tasks)
- Aktion 1: Kundendaten in CRM anlegen (1 Task)
- Aktion 2: Rechnung in Lexoffice erstellen (1 Task)
- Aktion 3: Bestätigungsmail senden (1 Task)
- Aktion 4: Slack-Benachrichtigung an Team (1 Task)
- Aktion 5: Google Sheet aktualisieren (1 Task)
= 5 Tasks pro Bestellung. Bei 30 Bestellungen am Tag sind das 4.500 Tasks im Monat -- der Professional-Plan mit 2.000 Tasks reicht bei weitem nicht.
2. Premium Apps kosten extra (indirekt)
Premium-App-Integrationen (Salesforce, HubSpot Marketing, Microsoft Dynamics, u.a.) sind erst in den bezahlten Plänen verfügbar, also ab Professional. Wer diese Apps nutzen will, kommt um ein Upgrade nicht herum -- selbst wenn die 100 Free-Tasks eigentlich ausreichen würden.
3. Paths vervielfachen den Task-Verbrauch
Zapier's Path-Funktion ermöglicht bedingte Verzweigungen. Das Problem: Jeder aktive Pfad verbraucht Tasks für seine Aktionen. Ein Zap mit 3 Paths und je 2 Aktionen pro Pfad kann bei einer einzigen Ausführung bis zu 6 Tasks verbrauchen -- abhängig davon, wie viele Pfade aktiv werden.
4. Overage-Kosten ohne Warnung
Wenn Sie Ihr Task-Limit überschreiten, werden zusätzliche Tasks automatisch berechnet. Die Overage-Preise liegen oft 30-50% über dem regulären Task-Preis. Ohne aktives Monitoring kann eine unerwartete Rechnung ins Haus flattern.
5. Monatliche Kosten laufen auch bei Inaktivität
Pausierte Zaps verbrauchen zwar keine Tasks, aber die monatliche Plangebühr läuft weiter. Wenn Sie Zapier nur saisonal nutzen, zahlen Sie in den ruhigen Monaten voll weiter.
6. Der Task-Slider steigt schneller als das Volumen
Der eigentliche Kostentreiber ist nicht die Teamgröße -- Team enthält unbegrenzt viele Nutzer -- sondern das Task-Volumen. Und das skaliert unangenehm: Von 750 auf 2.000 Tasks (Faktor 2,7) steigt der Professional-Preis von 19,99 $ auf 49 $, von 2.000 auf 100.000 Tasks (Faktor 50) auf 489 $. Wer sein Task-Wachstum unterschätzt, landet schneller im dreistelligen Monatsbereich, als die Einstiegspreise vermuten lassen.
Zapier Kosten in der Praxis: 5 Rechenbeispiele
Theorie ist das eine, Praxis das andere. Hier rechnen wir fünf typische Unternehmensszenarien durch.
Beispiel 1: Freelancer mit 3 einfachen Zaps
Situation: Ein Freelancer automatisiert Formular-Eingänge, Kalenderbenachrichtigungen und eine einfache CRM-Pflege. Alle Zaps haben 2-3 Schritte, ca. 150 Ausführungen pro Monat.
| Posten | Berechnung |
|---|---|
| Task-Verbrauch | 150 Ausführungen × 2 Aktionen = 300 Tasks/Monat |
| Passender Plan | Professional, Slider auf 750 Tasks (19,99 $/Monat) |
| Jahreskosten (jährliche Zahlung) | ~240 $ |
| Jahreskosten (monatliche Zahlung) | ~360 $ |
Bewertung: Die kleinste Professional-Stufe passt. Mit 300 von 750 Tasks nutzen Sie nur 40% Ihres Kontingents -- genug Puffer für Wachstum.
Beispiel 2: Kleines Unternehmen mit 5 Workflows
Situation: Ein 10-Personen-Unternehmen nutzt 5 Zaps für Lead-Management, E-Mail-Marketing, Rechnungsstellung, Slack-Benachrichtigungen und Reporting. Durchschnittlich 4 Schritte pro Zap, 800 Ausführungen pro Monat.
| Posten | Berechnung |
|---|---|
| Task-Verbrauch | 800 × 3 Aktionen = 2.400 Tasks/Monat |
| Passender Plan | Professional, Slider eine Stufe über 2.000 Tasks |
| Preisrahmen | zwischen 49 $ (2.000 Tasks) und ca. 129 $ (10.000 Tasks) |
| Alternative | auf 2.000 Tasks bleiben und die 400 Tasks als Overage abrechnen (ca. 10-12 $/Monat) |
Bewertung: Statt Overage zu zahlen, schieben Sie bei Zapier einfach den Task-Slider eine Stufe höher -- das ist meist die günstigere Variante. Alternativ können Sie Tasks optimieren, indem Sie weniger Schritte verwenden oder seltener ausführen.
Beispiel 3: Wachsendes Team mit 10 Workflows
Situation: Ein Marketing-Team mit 3 Mitarbeitern nutzt 10 Zaps für Lead-Scoring, Kampagnen-Tracking, Social-Media-Posting, CRM-Updates und mehrstufige Nurturing-Workflows. Durchschnittlich 6 Schritte, 2.000 Ausführungen pro Monat.
| Posten | Berechnung |
|---|---|
| Task-Verbrauch | 2.000 × 5 Aktionen = 10.000 Tasks/Monat |
| Passender Plan | Professional, Slider auf 10.000 Tasks |
| Monatliche Kosten | ca. 129 $ (jährliche Zahlung) |
| Aufschlag für 3 Nutzer | 0 $ -- die Nutzerzahl beeinflusst den Preis nicht |
| Jährliche Kosten | ~1.550 $ |
Bewertung: Wichtig zu verstehen: Zapier rechnet nicht pro Sitzplatz ab. Drei Marketing-Mitarbeiter kosten keinen Aufschlag -- teuer wird es allein über das Task-Volumen, und von 2.000 auf 10.000 Tasks steigt der Preis von 49 $ auf rund 129 $. Wer zusätzlich einen geteilten Workspace und Rollenrechte braucht, wechselt auf Team; auch dort ist die Task-Menge der Preistreiber, nicht die Teamgröße.
Beispiel 4: E-Commerce mit 50+ Bestellungen/Tag
Situation: Ein Online-Shop verarbeitet 50 Bestellungen pro Tag über Zapier. Jede Bestellung durchläuft einen 7-Schritte-Workflow (CRM, Rechnung, Versand, Benachrichtigung, Lager, Analytics, Kundensegment).
| Posten | Berechnung |
|---|---|
| Task-Verbrauch | 1.500 Ausführungen × 6 Aktionen = 9.000 Tasks/Monat |
| Passender Plan | Professional, Slider auf 10.000 Tasks |
| Monatliche Kosten | ca. 129 $ (jährliche Zahlung) |
| Jährliche Kosten | ~1.550 $ |
Bewertung: Im E-Commerce zeigt sich Zapier's Schwäche am deutlichsten. Hohe Volumina mit mehrstufigen Workflows treiben den Task-Slider schnell nach oben -- aus 19,99 $ Einstieg werden bei 9.000 Tasks rund 129 $ pro Monat. Bei Make.com würden Sie für dasselbe Volumen ca. 39-50€/Monat zahlen -- also weniger als die Hälfte. Mehr dazu im Make.com vs Zapier Kostenvergleich.
Beispiel 5: Mittelständisches Unternehmen mit abteilungsübergreifender Automatisierung
Situation: 8 Abteilungen, 20 Workflows, 10 User im Team-Plan. Durchschnittlich 8 Schritte pro Workflow, 5.000 Ausführungen pro Monat.
| Posten | Berechnung |
|---|---|
| Task-Verbrauch | 5.000 × 7 Aktionen = 35.000 Tasks/Monat |
| Passender Plan | Team, Task-Slider auf 35.000 Tasks |
| Aufschlag für 10 Nutzer | 0 $ -- Team enthält unbegrenzt viele Nutzer |
| Preisrahmen | zwischen 69 $ (bei 2.000 Tasks) und 599 $ (bei 100.000 Tasks); den exakten Wert für 35.000 Tasks zeigt der Slider im Zapier-Preisrechner |
Bewertung: Der Kostenhebel ist hier nicht die Zahl der Abteilungen oder Nutzer -- Team ist eine Pauschale mit unbegrenzten Nutzern -- sondern das Task-Volumen. Bei 35.000 Tasks im Monat landen Sie im mittleren dreistelligen Dollar-Bereich pro Monat. In diesem Szenario sollte der Enterprise-Plan verhandelt werden oder ein Wechsel zu einer günstigeren Alternative geprüft werden. Einen vollständigen Kostenüberblick für Automatisierungsprojekte finden Sie in unserem Artikel über Prozessautomatisierung Kosten.
Wann lohnt sich welcher Plan?
Die Entscheidung hängt von drei Faktoren ab: Anzahl der Workflows, durchschnittliche Schritte pro Workflow und monatliche Ausführungen.
| Ihr Profil | Empfohlener Plan | Monatliche Kosten |
|---|---|---|
| Testen & Evaluieren | Free (100 Tasks) | 0 $ |
| Freelancer, einfache Automationen | Professional, 750 Tasks | 19,99 $ |
| Einzelunternehmer, mehrere Workflows | Professional, 2.000 Tasks | 49 $ |
| Team mit geteiltem Workspace | Team, 2.000 Tasks | ab 69 $ (unabhängig von der Nutzerzahl) |
| SSO, Admin-Controls, Custom-Volumen | Enterprise (verhandeln!) | Auf Anfrage |
| Hohes Volumen (10.000+ Tasks) | Alternative prüfen | -- |
Faustregel: Wenn Sie regelmässig Ihr Task-Limit überschreiten oder mehr als 200€/Monat für Zapier ausgeben, sollten Sie eine Alternative evaluieren. Bevor Sie Tools tauschen, lohnt aber der Blick auf den Prozess selbst -- ein schlecht geschnittener Workflow verbrennt Tasks, die er gar nicht bräuchte. Wo Ihr größter Engpass sitzt, zeigt der Prozess-Check in fünf Minuten. Bei DSGVO-Anforderungen gibt es ohnehin gute Gründe, sich nach EU-basierten Tools umzusehen.
Zapier vs. Alternativen: Kosten im Vergleich
Zapier ist nicht die einzige Option. Hier ein kompakter Kostenvergleich mit den bekanntesten Alternativen.
| Kriterium | Zapier | Make.com | n8n (Self-Hosted) | n8n Cloud |
|---|---|---|---|---|
| Einstiegspreis | ab 19,99 $/Monat | 9€/Monat | 0€ (Serverkosten) | 20€/Monat |
| Inkludierte Einheiten | 750 Tasks (kleinste Slider-Stufe) | 10.000 Ops | Unbegrenzt | 2.500 Executions |
| Kosten bei 10.000 Einheiten/Monat | ca. 129 $ (Professional) | ~16-29€ | ~10-20€ (Server) | ~50€ |
| Team-Funktionen ab | ab 69 $ (Pauschale, unbegrenzte Nutzer) | 29€ (gesamt) | Kostenlos | 50€ |
| EU-Datenhaltung | Nein | Ja | Ja (eigener Server) | Wählbar |
| Anzahl Integrationen | 7.000+ | 1.800+ | 400+ (erweiterbar) | 400+ |
| Benutzerfreundlichkeit | Sehr hoch | Mittel | Niedrig-Mittel | Niedrig-Mittel |
Fazit: Zapier ist bei kleinen Volumina und maximaler Einfachheit konkurrenzfähig. Sobald das Volumen steigt oder Teamarbeit wichtig wird, sind Make.com und n8n deutlich günstiger. Den vollständigen Vergleich finden Sie in Zapier vs Make.com vs n8n.
Tipps zum Sparen bei Zapier
Wenn Sie bei Zapier bleiben möchten oder müssen, können Sie mit diesen Strategien Ihre Kosten senken.
1. Jährliche Abrechnung wählen
Der offensichtlichste Tipp: Wechseln Sie auf jährliche Abrechnung. Die Ersparnis beträgt rund 33% gegenüber monatlicher Zahlung. Beim Professional-Plan mit 2.000 Tasks zahlen Sie 49 $ statt 73,50 $ pro Monat -- das sind rund 294 $ Ersparnis pro Jahr.
2. Multi-Step-Zaps konsolidieren
Statt 3 separate Zaps mit je 3 Schritten (= 6 Tasks pro Trigger-Event) erstellen Sie einen kombinierten Zap mit 7 Schritten (= 6 Tasks). Klingt gleich, spart aber Tasks, wenn die Zaps vom selben Trigger ausgelöst werden -- denn Sie eliminieren redundante Trigger-Prüfungen.
3. Filter strategisch einsetzen
Filter verbrauchen keine Tasks, wenn sie Daten blockieren. Setzen Sie Filter möglichst früh in Ihren Zaps ein, um unnötige Folge-Aktionen zu verhindern. Ein Filter an Position 2 spart alle Tasks der nachfolgenden Schritte, wenn die Bedingung nicht erfüllt ist.
4. Polling-Intervall beachten
Im Free-Plan prüft Zapier Trigger deutlich seltener als in den bezahlten Plänen. Häufigeres Polling bedeutet nicht mehr Tasks -- aber mehr Ausführungen. Überlegen Sie, ob Sie wirklich Echtzeit-Verarbeitung brauchen.
5. Unnötige Zaps deaktivieren
Prüfen Sie regelmässig, welche Zaps aktiv sind. Verwaiste Workflows, die im Hintergrund laufen, verbrauchen Tasks ohne Nutzen. Ein monatlicher "Zap-Audit" kann 10-20% der Tasks einsparen.
6. Webhooks statt Polling nutzen
Webhooks (ab Professional-Plan) sind effizienter als Polling-Trigger. Sie lösen Zaps nur dann aus, wenn tatsächlich etwas passiert -- statt alle paar Minuten nach Änderungen zu suchen. Das allein spart keine Tasks, beschleunigt aber die Verarbeitung und reduziert unnötige Ausführungen.
7. Task-Verbrauch aktiv monitoren
Nutzen Sie Zapier's Task-Usage-Dashboard, um Ihren Verbrauch zu überwachen. Richten Sie Benachrichtigungen ein, bevor Sie 80% Ihres Kontingents erreichen. So können Sie rechtzeitig reagieren, bevor teure Overage-Kosten anfallen.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet Zapier pro Monat?
Zapier bietet einen kostenlosen Plan mit 100 Tasks pro Monat. Die bezahlte Nutzung startet bei 19,99 $/Monat (Professional mit 750 Tasks, jährliche Abrechnung). Auf 2.000 Tasks kostet Professional 49 $/Monat, der Team-Plan beginnt bei 69 $/Monat -- als Pauschale mit unbegrenzt vielen Nutzern, nicht pro Sitzplatz. Die tatsächlichen Kosten hängen vollständig am Task-Volumen: Professional und Team werden über einen Slider abgerechnet, der bis 2 Millionen Tasks reicht.
Ist Zapier kostenlos nutzbar?
Ja, Zapier bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan. Dieser ist allerdings auf 100 Tasks pro Monat, 5 Zaps und 2-Step-Workflows (1 Trigger + 1 Aktion) beschränkt. Premium-Apps sind nicht verfügbar. Für einfache Automatisierungen oder zum Testen reicht das aus, für den Geschäftsalltag wird es schnell zu wenig. Make.com bietet im Vergleich einen Free-Plan mit 1.000 Operations -- also 10x mehr Volumen.
Wie viele Tasks brauche ich?
Multiplizieren Sie Ihre monatlichen Workflow-Ausführungen mit der Anzahl der Aktionen (ohne Trigger) pro Workflow. Beispiel: 500 Ausführungen × 4 Aktionen = 2.000 Tasks/Monat. Planen Sie 20-30% Puffer ein, da neue Workflows hinzukommen und bestehende wachsen. In der Praxis unterschätzen die meisten Unternehmen ihren Task-Verbrauch beim Einstieg um 30-50%.
Lohnt sich Zapier für kleine Unternehmen?
Das kommt auf die Prioritäten an. Zapier ist am einfachsten zu bedienen und am schnellsten aufgesetzt -- das spart Einarbeitungszeit. Aber: Die Kosten pro Automation sind deutlich höher als bei Alternativen wie Make.com. Für kleine Unternehmen mit begrenztem Budget empfehlen wir, Make.com (ab 9€/Monat für 10.000 Operations) zu evaluieren. Den direkten Vergleich finden Sie im Make.com vs Zapier Kostenvergleich. Wenn Einfachheit wichtiger ist als Kosten und Sie unter 750 Tasks bleiben, ist Zapier Professional auf der kleinsten Slider-Stufe (19,99 $/Monat) eine solide Wahl.
Kann ich meinen Zapier-Plan jederzeit wechseln?
Ja, Up- und Downgrades sind jederzeit möglich. Bei einem Upgrade wird die Differenz anteilig berechnet. Bei einem Downgrade greift der neue Plan zum nächsten Abrechnungszeitraum. Beachten Sie: Bei jährlicher Abrechnung und vorzeitigem Downgrade erhalten Sie keine Rückerstattung für die verbleibenden Monate.
Gibt es Rabatte für Startups oder Non-Profits?
Zapier bietet gelegentlich Sonderprogramme für Startups und Non-Profit-Organisationen an. Diese sind nicht immer öffentlich beworben. Es lohnt sich, direkt beim Zapier-Vertrieb anzufragen. Typische Rabatte liegen bei 20-50% auf den regulären Preis für einen begrenzten Zeitraum.
Was passiert, wenn meine Tasks aufgebraucht sind?
Im Free-Plan werden Ihre Zaps pausiert, bis der nächste Monat beginnt. In bezahlten Plänen werden zusätzliche Tasks automatisch berechnet (Overage). Die Overage-Preise liegen über dem regulären Task-Preis. Sie können in den Einstellungen ein Spending-Limit festlegen, um unerwartete Kosten zu vermeiden.
Unsicher, ob sich Zapier für Sie lohnt?
Die richtige Tool-Wahl kann den Unterschied zwischen hunderten und tausenden Euro pro Jahr ausmachen. Wir helfen Ihnen, die beste Lösung für Ihre Anforderungen zu finden -- unabhängig und ohne Provisionen; was wir danach konkret umsetzen, steht in unserem Leistungsangebot.
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